Warum wir unsere Website selbst entwickelt haben – und warum das ein Vorteil ist
Wer zum ersten Mal eine Website braucht, landet fast automatisch bei denselben Namen: WordPress, Wix, Joomla, Typo3. Diese Systeme sind weit verbreitet, einfach einzurichten – und genau das ist das Problem.
Was steckt hinter diesen Systemen?
Systeme wie WordPress wurden nicht für eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Unternehmen gebaut. Sie wurden für Millionen von Menschen gleichzeitig gebaut. Das klingt erst einmal gut – aber es bedeutet in der Praxis: Kompromisse. Überall.
Damit WordPress für eine Bäckerei genauso funktioniert wie für einen Arzt, eine Online-Zeitung oder einen Online-Shop, muss es alles können. Und was alles kann, macht vieles davon nicht besonders gut.
Was wirklich gebraucht wird, ist eine Website die zum eigenen Unternehmen passt – nicht eine, die für alle passt.
Das Plugin-Problem: Wenn Erweiterungen zum Risiko werden
Was WordPress von Haus aus nicht kann, kauft oder lädt man nach: Als sogenannte Plugins. Kontaktformular? Plugin. Suchfunktion? Plugin. Datenschutz-Banner? Plugin. Schnellere Ladezeit? Plugin.
Im Durchschnitt hat eine WordPress-Website 20 bis 30 solcher Erweiterungen installiert. Jede davon stammt von einem anderen Entwickler, wird unterschiedlich gepflegt, und bringt eigenen Code mit – Code, den niemand kennt, niemand kontrolliert und dem man blind vertrauen muss.
Das Ergebnis: Eine typische WordPress-Website ist kein einzelnes Produkt mehr. Sie ist ein Flickenteppich aus Dutzenden von Programmen, die zusammen irgendwie funktionieren.
Sicherheit: Warum beliebte Systeme beliebte Angriffsziele sind
WordPress betreibt rund 40 Prozent aller Websites weltweit. Das macht es zu einem der attraktivsten Ziele für Angreifer überhaupt – nicht weil WordPress schlecht ist, sondern weil es sich lohnt, einen Angriff einmal zu entwickeln und ihn dann millionenfach einzusetzen.
Automatisierte Programme durchsuchen das Internet rund um die Uhr nach WordPress-Installationen mit bekannten Schwachstellen. Und die gibt es regelmäßig: Allein in den gängigen Plugins werden jedes Jahr Hunderte von Sicherheitslücken entdeckt. Ein veraltetes Plugin, ein vergessenes Update – und die eigene Website ist kompromittiert.
Eine individuell entwickelte Website existiert in dieser Welt schlicht nicht. Es gibt keine Angriffs-Vorlage, keine automatisierten Scanner, die sie kennen. Sie ist kein Massenprodukt und damit kein Massenziel.
Was "selbst entwickelt" wirklich bedeutet
Unsere Website ist von Grund auf für uns gebaut – nicht konfiguriert, sondern programmiert. Es gibt keinen Plugin-Marktplatz, keine fremden Code-Pakete für Grundfunktionen, keine versteckten Abhängigkeiten.
Was gebraucht wird, ist vorhanden. Was nicht gebraucht wird, existiert nicht. Das klingt simpel, hat aber spürbare Konsequenzen:
Die Seite lädt schnell, weil sie keinen unnötigen Ballast mitschleppt.
Sie ist sicher, weil es keine fremden Pakete gibt, die Lücken öffnen könnten.
Sie funktioniert zuverlässig, weil kein Update eines externen Plugins etwas kaputtmachen kann.
Sie sieht aus wie wir – nicht wie ein Theme, das tausende andere auch nutzen.
Fertigsystem oder Maßanfertigung?
Wer eine Website für ein Unternehmen sucht, steht früher oder später vor derselben Entscheidung. Ein Fertigsystem ist schnell aufgesetzt – aber man zahlt dauerhaft: mit Pflege-Aufwand, Update-Stress, Sicherheitsrisiken und einer Website, die nie ganz den eigenen Vorstellungen entspricht.
Eine individuell entwickelte Website beginnt mit etwas mehr Gedanken – und genau diese Gedanken sind das Wertvollste. Was wird wirklich gebraucht? Wer besucht die Seite? Was soll ein Besucher tun, denken, fühlen?
Am Ende steht etwas, das wirklich passt. Das sicher ist. Das schnell ist. Und das nicht jeden Monat mit Updates versorgt werden muss, damit es keine Sicherheitslücke wird.
Wir haben unsere Website selbst entwickelt, weil wir unseren Kunden gegenüber vertreten können, was wir tun. Das ist kein Marketingargument – es ist eine Haltung.
Wer neugierig geworden ist, was eine maßgeschneiderte Website für das eigene Unternehmen bedeuten würde – wir sind erreichbar. Technische Vorkenntnisse braucht es dafür keine.